Dann passiert es. Die Raumluft gefriert. Das Growth Mindset prallt frontal auf das Fixed Mindset.

Auf der einen Seite des Tisches: „Lass uns das komplett neu denken!" Auf der anderen: „Das haben wir 2019 schon probiert. Geht nicht."

Stille. Augenrollen auf beiden Seiten.

Keine Feinde, sondern Bedürfnisse

Früher dachte ich, die einen seien mutig und die anderen einfach stur. Heute, mit der systemischen Coaching-Brille, sehe ich das anders.

Hier prallen keine Feinde aufeinander. Hier kollidieren menschliche Grundbedürfnisse.

Das Growth Mindset sucht nach Expansion. Nach der nächsten Flughöhe.

Das Fixed Mindset sucht nach etwas viel Tieferem: Sicherheit.

Wer bremst, ist selten gegen die Zukunft. Er hat meistens einfach nur Angst vor Kompetenzverlust. Und das ist wahnsinnig menschlich.

Was Transformation oft vergisst

Wenn wir in unseren Teams über Transformation sprechen, vergessen wir oft das Wichtigste: Wir können Menschen nicht in ein Growth Mindset zwingen.

Wir können ihnen nur einen Raum bauen, der sicher genug ist, um die Deckung fallen zu lassen.

Keine Buzzwords. Einfach nur Sicherheit.

Und du?

Wie baust du diese Brücken in deinem Team, wenn Sicherheitsbedürfnis auf Entdeckerdrang prallt?

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